Evelina Lundqvist über The Good Tribe und Zero Waste Jam. Social Entrepreneurship und Unternehmertum in Schweden verglichen mit Unternehmertum in Österreich.
Evelina Lundqvist - © Rupert Pessl/Zero Waste Jam

"Unternehmertum bedeutet ...


Ideen zum Fliegen bringen. Aber auch Mut, Geduld, Spannung und manchmal auch Genugtuung - wenn ich ein Ziel erreiche - oder wenn eine Idee sich besonders gut anfühlt."


(Evelina Lundqvist)

/1/ Warum Zero Waste wichtig ist und Zero Waste Jam als Konfitüre die besseren Zutaten hat und somit besser schmeckt.

 


/2/ Warum Social Entrepreneurship die Zukunft ist und der Zero Waste-Gedanke die UnternehmerInnen des 21. Jahrhunderts auszeichnen wird.

 

/3/ Warum Unternehmertum Ideen fliegen lässt, Gewerbe und Titel aber ein Hindernis sein können.

 

 

/Add-on/ Warum Seth Godin und auch Frauen, die es allen zeigen, inspirierend sind.

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Evelina Lundqvist ist eine unternehmerisch sehr engagierte Schwedin in Österreich. Sie ist eine der treibenden Kräfte hinter The Good Tribe, einem Social Entrepreneurship Projekt, das vor kurzem zum schwedischen Startup des Jahres in Österreich gewählt wurde.


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"Hoffentlich ist die Bezeichnung Social Entrepeneurship nur eine Übergangsphase - hoffentlich versteht man zukünftig Unternehmertum allgemein als so nachhaltig wie Social Entrepeneurship heute schon ist. "

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Was ist Ihrer Meinung nach das besondere an Social Entrepreneurship?

Ist Social Entrepreneurship eine Lebenshaltung, gar die nachhaltigere Art von Unternehmertum?


Hoffentlich ist die Bezeichnung Social Entrepeneurship nur eine Übergangsphase - hoffentlich versteht man zukünftig Unternehmertum allgemein als so nachhaltig wie Social Entrepeneurship heute schon ist.


Man muss sein tun auch leben - es sieht nicht so gut aus,  wenn man anders lebt, als man sich nach außen verkaufen will. Aber es ist nicht immer einfach nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Besonders als Konsument ist es extrem schwierig einen Überblick zu bekommen.

Auf einem globalen Markt ist es sehr schwierig zu wissen was man eigentlich kauft.

Oft ist es aber besser sehr lokal und ökologisch einzukaufen. Und wenn man unsicher ist - besser nichts kaufen als einfach irgendetwas zu kaufen.


 

Wie steht es um Social Entrepreneurship in Österreich?

Es passiert sehr viel im Bereich Social Entrepreneurship in Österreich. Die Community wächst ständig. Sehr viele von den Social Entrepreneuren in Österreich kann man im HUB Wien, bei Dreamicon Valley und bei Ashoka Österreich finden. Zusammen stellen diese drei Initiativen ein wunderschönes Netzwerk dar.


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"Mit einer klaren, sozialen Perspektive zeigt auch eine Firma, dass sie sich wirklich um die Angestellten, die Community und die Stakeholder kümmert. Und dies nicht nur durch Kundenbeziehung bezogenen Add-ons. Auch die Sozialperspektive in ein Geschäftsmodell einzubauen - ja, auch das geht."

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Was würden Sie anderen UnternehmerInnen sagen - Warum sollte man Unternehmertum verstärkt "social" ausführen?

Weil es nachhaltiger ist. Nachhaltigkeit besteht aus drei Säulen - Finanzen, Soziales und Umwelt. Alle Bereiche sind dabei gleich wichtig.

Wenn man nicht für alle drei Verantwortung übernimmt, beginnt man oft die Kosten auszulagern. Das heißt oft, dass die Gesellschaft die Kosten übernehmen muss, wenn eine Firma es nicht schafft, diese zu tragen - Dies in Form von Burnout, Arbeitsplatzunfällen, Schadstoffen etc.

Mit einer klaren, sozialen Perspektive zeigt auch eine Firma, dass sie sich wirklich um die Angestellten, die Community und die Stakeholder kümmert. Und dies nicht nur durch Kundenbeziehung bezogenen Add-ons. Auch die Sozialperspektive in ein Geschäftsmodell einzubauen - ja, auch das geht (lächelt). Es gibt viele Erfolgsbeispiele.


Wie wird sich Social Entrepreneursip in den nächsten Jahren aus Ihrer Sicht wandeln? Wird Social Entrepreneursip die Gesellschaft und das Miteinander der Menschen verbessern?

Ja, hoffentlich. Es wird ein Teil von der Verbesserung sein. Social Entrepreneurship alleine wird nicht alles lösen können. Aber zusammen mit Personen, die verändern wollen und Veränderung umsetzen - dies im Bereich der Schulbildung, Akademien, Politik, Großunternehmen, im Rechtswesen usw. können wir sehr viel bewegen.


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Unternehmertum bedeutet...


Ideen zum Fliegen bringen. Aber auch Mut, Geduld, Spannung und manchmal auch Genugtuung - wenn ich ein Ziel erreiche - oder wenn eine Idee sich besonders gut anfühlt.


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"Aber was ich wichtig finde, ist zu STARTEN und es einfach zu machen.


Was auch immer Leute reden, was diese einmal machen würden - da macht es nichts, ob dies in deren Privat- oder Berufsleben ist -
man sollte es einfach JETZT machen: Das ist Dein Leben jetzt gerade. Genau jetzt ist eine ausgezeichnete Zeit, das zu tun, was Du in Deinem Leben tun magst."

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Unternehmertum ist komplex und Lernen ist wichtig. Worüber würden Sie sagen: "Das war eine Erkenntnis!" Was würden Sie wieder machen und was anders? Welche Tipps würden Sie anderen Personen geben?


Das ist eine facettenreiche Frage. Ich mache die ganze Zeit auch Fehler - ... und natürlich wäre es auch gut, diese nicht gemacht zu haben.
Aber wir sind wirklich in einem Social Entrepreneurship und Zero Waste Lernprozess - Fehler machen ist erlaubt - diese sind Teil des Lernprozesses.
Es ist auch insofern eine schwierige Frage, da unser gesamter Fortschritt als Menschheit und alles was wir machen auch auf unser aus Fehlern basiertes Lernen dabei beruht.


Aber was ich wichtig finde, ist zu STARTEN und es einfach zu machen.

Was auch immer Leute reden, was diese einmal machen würden - da macht es nichts, ob dies in deren Privat- oder Berufsleben ist -
man sollte es einfach JETZT machen: Das ist Dein Leben jetzt gerade. Genau jetzt ist eine ausgezeichnete Zeit, das zu tun, was Du in Deinem Leben tun magst.



Welche persönliche Eigenschaft ist aus Ihrer Sicht für Unternehmertum wichtig?

Das ist höchst individuell zu sehen. Für mich ist es hilfreich, dass ich eine super Ausdauer habe. Ich kann lange und hart arbeiten. So lange ich was zum Essen kriege, ist alles in Ordnung. Aber genau das ist natürlich auch meine Schwäche. Ich kann viel zu viel und viel zu hart arbeiten.

Ich lerne noch Pausen zu machen und mich auszuruhen. Es wird mir wichtiger und wichtiger. Um fit im Kopf zu bleiben laufe ich viel, und mache Yoga.

Ich bin auch eine gute Zuhörerin, kann sehr strategisch denken und liebe es wenn sehr viel rundherum passiert. Und natürlich liebe ich es, wenn es meinen PartnerInnen in The Good Tribe Michael Bauer-Leeb, Alexandra Poetz, Sandra Kinnaman und Gayathri Rathinavelu gut geht. Die, und alle anderen Leute die in unseren Projekten und Initiativen  involviert sind, sind extrem wichtig für mich. Danke, dass es Euch gibt!

 


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"Österreich und Schweden sind ähnlich - aber in gewissen Bereichen auch sehr unterschiedlich. Vor allem ist es in Schweden einfacher eine Firma zu starten und zu betreiben."

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Sie kommen ja ursprünglich aus Schweden - wie steht es um Unternehmertum in Schweden?
Was sind große Unterschiede betreff Unternehmertum in Schweden und Österreich?


Schwierig zu sagen. Österreich und Schweden sind ähnlich - aber in gewissen Bereichen auch sehr unterschiedlich. Vor allem ist es in Schweden einfacher eine Firma zu starten und zu betreiben. Hier gibt es soooo viele Ausnahmen und schwer verständliche Regeln. Die Gewerbe halte ich auch für Schwachsinn. Das gehört der Vergangenheit an. Es gibt anderen Wege Qualität zu kontrollieren, wenn man die Arbeit nicht den KonsumentInnen überlassen möchte.


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"Weg mit den Gewerben. Mehr Seed-Finanzierung sehr früh im Unternehmensprozess, vielleicht in Form von Stipendien wie bei "Hired by Society". Eine andere Idee wäre auch Titel wegzulassen - dies haben wir in Schweden schon in den 60ern bis 80ern gemacht. Wir sind alle Menschen und Hierarchien sind sehr oft ein Hindernis für Veränderung."

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Wie kann man die Unternehmertumkultur in Österreich zukünftig beleben -
An was mangelt es in Österreich betreff Unternehmertum aus Ihrer Sicht?
Wie könnte man Unternehmertumbestrebungen in Österreich verbessern?


Weg mit den Gewerben. Mehr Seed-Finanzierung sehr früh im Unternehmensprozess, vielleicht in Form von Stipendien wie bei "Hired by Society". Eine andere Idee wäre auch Titel wegzulassen - dies haben wir in Schweden schon in den 60ern bis 80ern gemacht. Wir sind alle Menschen und Hierarchien sind sehr oft ein Hindernis für Veränderung.


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"Wir haben nur eine Erde. Und wir leben und konsumieren als hätten wir drei. Das ist nicht besonders gescheit, wenn wir an die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder denken."

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Was wird den Unternehmer bzw. die Unternehmerin des weiteren 21. Jahrhunderts auszeichnen?


Die, die bereit sind ihre Geschäftsmodelle auf Zero Waste umzustellen.

Wir haben nur eine Erde. Und wir leben und konsumieren als hätten wir drei. Das ist nicht besonders gescheit, wenn wir an die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder denken.

 

 

 

 

 

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"Die Vision von The Good Tribe ist eine Gesellschaft, in der es keinen Müll mehr gibt - eine Zero Waste Gesellschaft."

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Sie sind bei "The Good Tribe" involviert - dieses hat den Slogan "We create passion for sustainability!" Welche Aktivitäten fördern dabei diese Leidenschaft für Nachhaltigkeitsbewusstsein?

Die Vision von The Good Tribe ist eine Gesellschaft, in der es keinen Müll mehr gibt - eine "Zero Waste Gesellschaft".

Wir tragen mit einer Palette von innovativen Ansätzen und Instrumenten dazu bei, die Idee von Zero Waste sowie das Konzept von Nachhaltigkeit einer breiten Öffentlichkeit, Organisationen und Unternehmen nahe zu bringen.

Wir zeigen, dass Zero Waste und nachhaltiges Agieren möglich sind und Spaß machen. Unsere Aktivitäten reichen dabei von öffentlichen Veranstaltungen, um die Idee und das Konzept von Zero Waste vorzustellen und einen Dialog darüber zu ermöglichen, über Workshops, wo wir handwerklich und praxisnah zeigen, wie Zero Waste im individuellen Umfeld funktioniert, bis zu Beratung von Organisationen und Unternehmen, um selbst Bestandteil des Zero Waste Gedankens zu werden.

The Good Tribe ist derzeit in Österreich und Schweden aktiv.


Eines unserer größten Projekte in Österreich ist zur Zeit Zero Waste Jam.

Zero Waste Jam ist köstlich fruchtige Konfitüre, die von Zero Waste Jam Franchise PartnerInnen hergestellt und verkauft wird. Wir stellen unsere Konfitüre aus Früchten her, die ansonsten weggeworfen werden würden. Wir sammeln die gespendeten Früchte von verlassenen Bäumen oder nutzen Überschüsse aus privaten Gärten und Wäldern. Alles unter dem Motto: Nutze, was es gibt! Mit Zero Waste Jam kämpfen wir gegen Lebensmittelverschwendung und für Bewusstseinsbildung betreff Essen. Wir schaffen Arbeitsmöglichkeiten und "Zero Waste Bewusstsein", denn wir haben nur eine Erde.

In Österreich agieren wir als ARGE (Ges.b.R.) bestehend aus zwei Unternehmensberatern und einer Designerin und befinden uns in der Start-up-Phase. In Schweden ist The Good Tribe als AB (limited) registriert.

Unser Auftragslage in Österreich verbessert sich kontinuierlich, so umfassen unsere österreichischen Kunden und Partner schon u.a. die Saubermacher AG, A1, die Donau Universität Krems, Staud's, die BOKU, Mangolds Restaurant & Café, das Umweltamt der Stadt Graz, ARGE Abfallwirtschaftvermeidung & Zero Waste Akademie, den Austrian Social Business Day und den Social Impact Award. Unter unseren KundInnen und PartnerInnen in Schweden finden sich unter anderem das Swedish Institute, Stockholms stad, Västerås stad, das Baltic Sea State Sekretariat, das Royal Institute of Technology und das Forum for Social Innovation der Malmö Universität.



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"Zero Waste ist mehr als nur ein Prinzip. Es ist eine Philosophie, ein ökonomisches Modell, eine praktische Anwendungsart.  Jede Person, jedes Unternehmen und jede Organisation kann dem Zero Waste Gedanken mit seinen einfachen 3 "R" folgen, um die eigene Konsumgewohnheiten neu zu denken. Zero Waste übersteigt konventionelle Grenzen, indem nach möglichen Lösungsansätzen für einen glücklichen Zero Waste-Planeten mittels technologischen, Verhaltens basierten, politischen und finanziellen Sichtweisen, gesucht werden."

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Sie wollen eine "Null Abfall Gesellschaft" - und haben als Aktion ein "Zero Waste Fest!" veranstaltet.
Wie kann man eine als "Wegwerf-Gesellschaft" bezeichnete Gesellschaft umdenken lassen?


Viel beginnt mit dem Zero Waste-Motto: Reduce. Reuse. Recycle. (Anmerkung: Reduziere. Nutze wieder. Recycle)
Diese Woche haben wir unser Research Paper: "Towards Zero Waste", in dem wir sehr genau die Situation und die Lösungspotentiale beschreiben,
auf unserer Website veröffentlicht:
http://www.thegoodtribe.com/2013/06/toward-zero-waste-by-saskia-and-michael


Ich zitiere daraus: "Zero Waste ist mehr als nur ein Prinzip. Es ist eine Philosophie, ein ökonomisches Modell, eine praktische Anwendungsart.  Jede Person, jedes Unternehmen und jede Organisation kann dem Zero Waste Gedanken mit seinen einfachen 3 "R" folgen, um die eigene Konsumgewohnheiten neu zu denken. Zero Waste übersteigt konventionelle Grenzen, indem nach möglichen Lösungsansätzen für einen glücklichen
Zero Waste-Planeten mittels technologischen, Verhaltens basierten, politischen und finanziellen Sichtweisen, gesucht werden."


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"Ich bin schon mit 20 Jahren Unternehmerin geworden. (...) Für wen anders zu arbeiten war hilfreich, dann ist es auch viel deutlicher geworden,  dass ich am liebsten meine eigene Ideen entwickeln möchte."

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Vor Ihrem unternehmerischen tun bei The Good Tribe waren Sie bei Dresscode21, dass das Business Hemd neu denken will, als Marketing Managerin tätig.
Was haben Sie bei diesem Unternehmen gelernt? Hat dieses und die Zusammenarbeit mit Dr. Reinhard Willfort-Zitz, der als Innovationsforscher auch selbst recht unternehmerisch in vielen Projekten denkt, Ihren Unternehmergeist geweckt?


Ich habe viel bei Dresscode21 und Reinhard gelernt - vor allem über mich selbst. Ich bin sehr dankbar, dass er und seine Frau Renate mich, als ich neu in Österreich war, so gut aufgenommen haben.

Es hat viel Spaß gemacht zusammen mit dem Team zu arbeiten. Ich bin schon mit 20 Jahren Unternehmerin geworden, daher war das nichts Neues für mich. Für wen anders zu arbeiten war hilfreich, dann ist es auch viel deutlicher geworden, dass ich am liebsten meine eigene Ideen entwickeln möchte.

Reinhard hat mir auch einen Hinweis betreff Donau Universität Krems und der MBA-Ausbildung gegeben. Das ist auch sehr hilfreich gewesen. Ich habe im Herbst letzten Jahres meinen MBA zum Thema Kundenbeziehung und Geschäftsethik dort abgeschlossen.


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"Aber ich bin sehr neugierig mit einem Business Angel zusammen zu arbeiten. Viele von diesen sind selbst Unternehmer mit reichhaltiger Erfahrung im Unternehmenaufbauen und Geschäftemachen - und diese Erfahrung und ein derartiger Know-how Transfer ist vor allem unbezahlbar.

Wenn wir in Zukunft eine oder mehrere unserer Initiativen skalieren wollen, werden wir zu diesem Schritt bereit sein."

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Betreff genanntem Studium - in Ihrer Master These an der Donau Universität Krems - „Social Entrepreneurs and Business Angels – A Quest for Factors Facilitating Business Relationships” - haben Sie sich mit Business Angels als monetäre Förderer und unterstützende Mentoren von aufzubauenden Unternehmungen befasst. Gibt es Business Angels in Österreich, die in Social Entrepreneurship Projekte investieren?

Ja, gibt es. Nicht so viele. Aber die, die es gibt, machen sehr viel. Die Austrian Business Angel Association macht auch sehr viel in diesem Bereich.


Die Business Angel Szene in Österreich und Schweden ist aber recht klein, wenn man diese mit der in den USA oder Großbritannien vergleicht.


Während der Studie mit Michael Bauer-Leebs (Anmerkung: erwähnte Masterarbeit) sind wir auf eine Menge von ein paar Hundert bis nur eine Handvoll wirklich aktiver Business Angels gekommen.
Einer unserer Interviewer - Hansi Hansmann, auch ein Business Angel, ist sehr stark in der Szene aktiv.
Er macht viele Investments. Es ist unglaublich schwer einen Business Angel an Board eines Projektes zu bekommen.

Aber ich bin sehr neugierig mit einem Business Angel zusammen zu arbeiten. Viele von diesen sind selbst Unternehmer mit reichhaltiger Erfahrung im Unternehmenaufbauen und Geschäftemachen - und diese Erfahrung und ein derartiger Know-how Transfer ist vor allem unbezahlbar.

Wenn wir in Zukunft eine oder mehrere unserer Initiativen skalieren wollen, werden wir zu diesem Schritt bereit sein.
Momentan setzen wir wie verrückt auf Bootstrapping, finanzieren uns also von selbst über unser tun.
Das ist wie die meisten Startups es machen. Und natürlich die 3F "family, friends, fools".  
Aber bis jetzt ist dies bei uns nicht notwendig gewesen.


Wir sind echte Bootstrapper.
Unser Motto ist: Zuerst Geld rein, dann Geld raus.
Aber natürlich ist
da der Markt - und gerade dabei die Social Entrepreneur-Projekte brauchen etwas mehr Geld, um schneller skalierend noch mehr zu schaffen.



The Good Tribe hat Richard Branson einmal getroffen. Ist dieser ein persönliches, unternehmerisches Vorbild und wenn ja, warum?


Ja, natürlich ist er ein Vorbild. Er hat etwas geschafft, dass wir auch sehr gerne schaffen würden - viele Firmen unter einer stark gebrandeten Marke zu formen.


/Add-on/

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"Frauen, die es allen richtig zeigen, finde ich sehr inspirierend."

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Haben Sie eine Person als unternehmerisches Vorbild und wenn ja, welche?


Seth Godin. Für mich ist er der beste. Betreff allem. Wenig Menschen - außer vielleicht mein Vater - haben mich so viel über Unternehmertun und Kommunikation beigebracht wie Seth Godin.
Ich mag es auch Kat von Rocknrole Bride und Gala Darling mit deren neuem Unternehmen Blogcademy zu folgen.

Ich nutze Social Media generell sehr viel. Aber ich komme nicht viel zum bloggen. Aber wie auch immer - Gala und Kat und auch Elsie von "A beautiful mess", folge ich gerne auf deren unternehmerischen Abenteuern.

Frauen, die es allen richtig zeigen, finde ich sehr inspirierend. Die Sozialunternehmerin Majora Carter finde ich such sehr,  sehr inspirierend. Polly Higgins, die gegen Tenside argumentiert, ist auch beeindruckend. Ihre Arbeit ist sehr bedeutend für die Zukunft der Erde.

 

Evelina Lundqvist im Web:


/+/ The Good Tribe - Website

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