"Connected Life - Was nach dem 'Internet der Dinge' kommt" - Digitaldialog in Graz.
aezeit - IT
Mittwoch, den 05. Februar 2014 um 19:45 Uhr

 

"Connected Life": Hannes Walter (evolaris), Alexander Dopler (Linemetrics), Karin Pichler (Carrot & Company), Susanne Altendorfer (Montanuniversität Leoben), Christian Kittl (evolaris) und Michael Sinnl (Gigatronik) - v.l.n.r.; Fotograf: Daniel Scherz. Fotocredit: Digitaldialog

Was kommt nach dem "Internet der Dinge"?

Mit dieser Frage startete die Digitaldialog-Reihe 2014 und konnte damit rund 120 Personen aus dem Wirtschafts- und Wissenschaftsbereich zur Teilnahme motivieren. Laut Evolaris, dem Grazer Kompetenzzentrum für mobile Innovation, wird die zunehmende Vernetzung von Menschen, Dingen und Maschinen zukünftig noch größeren Einfluss auf unsere Systeme und unsere Gesellschaft haben.

 

Connected Life.

Wie wird sich ein "noch mehr" an Digitalität auf unseren Alltag auswirken? Wird unser Aktionsraum dabei immer mehr begrenzt? Was wird die Rolle des Menschen in einer total vernetzten Welt sein? Laut Christian Kittl, dem Geschäftsführer und wissenschaftlichen Leiter von Evolaris, müsse im "Connected Life" der Mensch weiter im Zentrum stehen und es müsse immer um den Nutzen für Anwender gehen.

 

Privatsphäre.

Auch das Thema Privatsphäre und die Frage, ob Maschinen in Zukunft intelligenter sein werden als der Mensch, wurden besprochen. "Um diese Frage zu beantworten, müsste man zuerst definieren was mit Intelligenz gemeint ist. Auf Grund der hohen Rechenleistung werden Maschinen in der Lage sein, Entscheidungen, welche auf Algorithmen basieren, schneller zu treffen als der Mensch. Wenn wir jedoch die Aspekte Kreativität und soziale Intelligenz in diese Diskussion mit einfließen lassen, ist davon auszugehen, dass der Mensch seine Vorreiterrolle noch über einen längeren Zeitraum definitiv beibehalten wird", so die Geschäftsführerin von Carrot & Company, Karin Pichler.

 

Connected Cars.

Das Thema "Connected Cars" thematisierte Michael Sinnl von Gigatronik. Lebensbereiche, in welchen die Vernetzung bereits Einzug und auch weitreichende Akzeptanz gefunden hat, wurde bei Alexander Dopler von Linemetrics zur Diskussion gestellt.

 

 

"Auch wenn Maschinen dem Menschen in manch einem Bereich bzw. was die Präzision diverser Entscheidungen betrifft, überlegen sind, so können Maschinen algorithmisch immer nur so intelligent sein, wie der Mensch der diese programmiert hat" - so Susanne Altendorfer, Assistenzprofessorin an der Montanuniversität Leoben.

 

Der "Digital Dialog" ist eine von der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG), APA - Austria Presse Agentur, evolaris next level GmbH, FH CAMPUS 02, Infonova und IBC organisierte Eventreihe (www.digitaldialog.biz). Diese widmet sich inhaltlich stets den neuesten digitalen Trends, Technologien und Applikationen wie etwa Big Data, Open Innovation aber auch Mobile Vision, Augmented Reality und Software Engineering.